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Objektiv für kleine Tiere und Pflanzen
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Autor:  net-otto [ So 2. Jun 2013, 15:59 ]
Betreff des Beitrags:  Objektiv für kleine Tiere und Pflanzen

Hallo,

wollte mal fragen was man für Aufnahmen von so kleinem Zeig am besten für ein Objektiv nimmt. Habe außer dem was zur Kamera dazu war (K5 18-135) noch kein weiteres.

Hier mal ein Ausschnitt aus einem Bild welches viel größer ist. In dem Verhältnis etwa hätte ich gern das Originalbild. Eher noch bisschen mehr. Das man die Strukturen und Details besser erkennt.

Autor:  Medve [ So 2. Jun 2013, 16:15 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Objektiv für kleine Tiere und Pflanzen

Hallo,

wenn man von kleinen Dingen maximale Schärfe haben möchte dann sollte es ein Macro-Objektiv sein, gibt es z.B. in Brennweiten 35, 50 und 100 von Pentax. Das 100-er ist außerdem auch wetterfest. Wenn man weniger ausgeben möchte kann man auch zu älteren Objektive greifen, zum Teil auch ohne Autofokus.

Autor:  net-otto [ So 2. Jun 2013, 16:44 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Objektiv für kleine Tiere und Pflanzen

Danke für Deine Antwort.

An das 100 hab ich auch schon gedacht. Nur wie ist das mit so einer Festbrennweite? Da muss man im Prinzip immer so nah oder weit an das Objekt herantreten um es optimal aufnehmen zu können? Ist da nicht die Gefahr das es abhaut?

Autor:  das.ohr [ So 2. Jun 2013, 16:56 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Objektiv für kleine Tiere und Pflanzen

Hi net-Otto,
die Gefahr zur Flucht besteht immer, also immer schön langsam Annähern und dabei fotografieren...
ein Preistipp wäre auch noch das 90mm Makro von Tamron oder du setzt auf Zwischenringe (hab meine für einen 10er auf dem Flohmarkt gekauft) und kannst dann dein 18-135 manuell nutzen und kommst auch näher damit ans Objekt der Begierde.

Frank

Autor:  net-otto [ So 2. Jun 2013, 17:33 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Objektiv für kleine Tiere und Pflanzen

Danke für Deine Antwort.

Ziel sollte sein das Insekt so groß wie möglich auf das Bild zu bekommen. Und als nächstes so detailliert wie möglich.

Der Preis spielt schon eine Rolle. Vor allem wenn man wie ich noch nicht so weiß was das Richtige ist.

Geht der Autofokus noch wenn man Ringe einsetzt?

Autor:  das.ohr [ So 2. Jun 2013, 17:39 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Objektiv für kleine Tiere und Pflanzen

klare Antwort: nein
es gibt aber Ringe, die die Objektivdaten übertragen, so dass zumindest die Automatik erhalten bleibt, nur werden diese wesentlich teurer gehandelt...

Frank

Autor:  Heribert [ Mo 3. Jun 2013, 19:21 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Objektiv für kleine Tiere und Pflanzen

net-otto hat geschrieben:
.

Geht der Autofokus noch wenn man Ringe einsetzt?


Den AF kann man bei Makros eh vergessen. Durch die großen Unschaerfebereiche und die langen Fokussierwege funktioniert der so schlecht, dass kaum einer die Nerven hat, ihn nicht auszuschalten :devil:
Gaengige Methode: grob scharfstellen und dann Kamera mittels Koerper oder optimalerweise mittels Makroschlitten in die optimale Schaerfeposition bringen :ichweisswas:
Deshalb ist ein altes Makro ohne AF keine schlechte Loesung. Ob Du 35, 50, 70, 90, 100, 105, 180 oder 200mm waehlst, ist eine Sache der Aufgabenstellung, des Hintergrundes, der Arbeitsweise, der Beleuchtung und des Geschmacks; außerdem natuerlich des Geldbeutels.

Gruß
Heribert

Autor:  pixiac [ Mo 3. Jun 2013, 19:42 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Objektiv für kleine Tiere und Pflanzen

Um die 100mm ist schon eine sehr praktikable Makrobrennweite. Neu das Tamron 90 oder Pentax 100 WR, als gute gebrauchte sind das Sigma 105 mm oder das Pentax 100 oder WR die üblichen Verdächtigen. ')
Mit denen macht man wenig verkehrt. Die zeichnen sich alle durch Schärfe und super Abbildungsleistung aus.

Längere Makro-Brennweiten gehen recht schnell ins Geld und man muss sich auf die Lauer legen, etwas entsprechendes zu finden glaube ich. Gibt es aber auch. Einfacher wird es aber mit noch längeren Brennweiten auch nicht unbedingt. Oft muss man bei den 100ern schon kräftig abblenden, damit die Schärfeebene groß genug wird. Je länger die Brennweite umso stärker muss man dann abblenden, um der geringen Schärfentiefe entgegenzuwirken.

Kürzere Makros gibt es auch, auch mit tollen Bildergebnissen(und weniger Abblenden), aber um 1:1 Makros machen zu können, muss man dann immer näher ran ans Geschehen. Dann wird das mit den fliegenden Insekten wieder schwieriger.

Und klar, irgendwann in kritischen Situationen schaltet man den AF auch ab, aber ich lass mir auch oft bei dem 100er vom AF helfen. Aber Heribert hat natürlich recht: Bei Makro ist der AF eher unwichtig, Geduld und Übung ist da der wichtigere Ansatz.

Autor:  User_00337 [ Mo 3. Jun 2013, 20:10 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Objektiv für kleine Tiere und Pflanzen

pixiac hat geschrieben:
Je länger die Brennweite umso stärker muss man dann abblenden, um der geringen Schärfentiefe entgegenzuwirken.


Wird zwar gerne behauptet, ist aber trotzdem falsch. Die Schärfentiefe hängt maßgeblich vom Abbildungsmaßstab ab.
Wenn man einen Abbildungsmaßstab von z.B. 1:1 hat, ist es für die Schärfentiefe gleichgültig, ob das Objektiv, 50, 100 oder 200 mm Brennweite hat.

Autor:  pixiac [ Mo 3. Jun 2013, 20:21 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Objektiv für kleine Tiere und Pflanzen

LX MX hat geschrieben:
pixiac hat geschrieben:
Je länger die Brennweite umso stärker muss man dann abblenden, um der geringen Schärfentiefe entgegenzuwirken.


Wird zwar gerne behauptet, ist aber trotzdem falsch. Die Schärfentiefe hängt maßgeblich vom Abbildungsmaßstab ab.
Wenn man einen Abbildungsmaßstab von z.B. 1:1 hat, ist es für die Schärfentiefe gleichgültig, ob das Objektiv, 50, 100 oder 200 mm Brennweite hat.
In dem Punkt war ich mir nicht 100%ig sicher, aber klar, da mit zunehmender Brennweite auch der Abstand bei der 1:1 Abbildung zunimmt, hebt sich das mit dem Mehr an Freistellung wieder auf. Danke!

Trotzdem wird es nicht leichter, speziell Freihand, da ich kürzere Zeiten brauche, somit bei vergleichbarem Licht mit den ISO's weiter hoch muss. Freihand.

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